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Anvis Frankreich Decize

Stärkung der Technologie-Kompetenz

Steinau, 1. April 2014. Die Anvis Gruppe investiert in die Modernisierung und Erweiterung seines Bereiches Gummi-Mischerei sowie in die Entwicklungs- und Produktionsgesellschaft für Chassis-Komponenten im Werk in Decize, Zentralfrankreich. Durch die seit der Übernahme des früheren Michelin-Werks historisch bestehenden strukturellen Probleme in der Produktion von Automotive Komponenten schließt die Anvis Gruppe die Fertigung von Schwingungskomponenten. Diese strategische Reorganisation bildet die Grundlage, um auf dem Markt von Schwingungskomponenten weiter erfolgreich zu bestehen und die Ressourcen unternehmensweit optimal einzusetzen. „Wir werden so den Forderungen unserer Kunden nach wettbewerbsfähigen Preisen und kurzen Lieferwegen gerecht“, erklärt Olaf Hahn, CEO der Anvis Gruppe. Die Verlagerung der Produktion erfordert den Abbau von 194 Stellen, andererseits „sichert die Neuausrichtung in Decize die Arbeitsplätze von 259 gut ausgebildeten Mitarbeitern vor Ort.“ Die Reorganisation im französischen Decize und damit die Erhaltung des Standortes wurde durch die langfristige Investitionsstrategie von Tokai Rubber Industries (TRI) möglich, die die Anvis Gruppe im vergangenen Jahr zu 100 Prozent übernommen hat.

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Die Anvis Gruppe liefert hochwertige Anti-Vibrations-Systeme an Automobilhersteller wie zum Beispiel VW, BMW, Mercedes, Nissan, Audi, Porsche oder MAN. Das Werk im zentralfranzösischen Decize wurde im Jahr 2000 von Michelin in ein Joint Venture mit dem deutschen Automobilzulieferer Woco eingebracht. Die mehr als 100-jährige Erfahrung in der Gummiindustrie und die Expertise in der Produktion von Chassis-Komponenten sind dabei Kernstücke des Know-how´s der Anvis Gruppe. Die Produktion selbst war allerdings schon seit langem defizitär. So wurden in den vergangenen vier Jahren erhebliche Verluste verzeichnet, die von der Anvis Gruppe aufgefangen werden mussten. Ausgelöst durch die Schwäche der Automobilindustrie Ende des letzten Jahrzehnts wurden Produktionskapazitäten stetig nach Osteuropa verlagert. Dieser Trend hält auch weiter an und so beziehen auch die französischen Automobilhersteller ihre Zulieferteile schon längst nicht mehr ausschließlich im eigenen Land.

Zudem gibt die Automobilindustrie den Kostendruck an die Zulieferer weiter. „Wer im globalen Wettbewerb mithalten will, muss wettbewerbsfähige Kosten schaffen“, erläutert Olaf Hahn. Mit Produktionsstrukturen wie in Decize lassen sich die von den Herstellern geforderten Preise nicht erzielen. „Die veränderten Marktbedingungen sowie die langfristig nicht tragbaren Verluste in Decize haben uns daher veranlasst, die strategisch Entscheidung zur Verlagerung der Produktion zu treffen“, so Olaf Hahn weiter. Da europäische Anvis-Kunden inzwischen überwiegend in Osteuropa fertigen, war der Bau eines neuen Werks in Rumänien ein Schritt zur Optimierung der Lieferkette und der Ressourcenallokation. Die räumliche Nähe zu den Kunden reduziert Lieferzeiten und -kosten. Das neue Werk ist darüber hinaus nach neusten Prozess- und Umweltstandards errichtet, so dass die Anvis Gruppe einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.

Aufwertung des Standorts Frankreich

Die jahrzehntelangen Erfahrungen in Decize bleiben für die Anvis Gruppe elementar. Daher investiert das Unternehmen etwa 4,4 Millionen Euro in die Entwicklung und Produktion von Gummimischungen sowie schwingungstechnische Industrieanwendungen. Auf diese Weise entsteht ein modernes Entwicklungszentrum, welches die Technologie-Kompetenz der Anvis Gruppe weltweit stärkt und zum erfolgreichen Wachstumskurs des Unternehmens beiträgt.

Für die bestehenden Bereiche in Decize werden zeitnah weitere qualifizierte Mitarbeiter gesucht. Ein Stellenabbau in der Produktion – für Automotive Komponenten – bleibt allerdings unvermeidlich. „Wir sind uns der Folgen für die betroffenen Mitarbeiter bewusst. Deshalb haben wir einen umfangreichen Sozialplan ausgearbeitet“, sagt Laurent Ragueneau, CEO Anvis Frankreich Decize. Zunächst wurde mit Maßnahmen zur Optimierung der Arbeitszeiten und durch interne Umbesetzungen versucht, die Zahl der Entlassungen zu beschränken. Für die verbleibenden 194 betroffenen Mitarbeiter sieht der Sozialplan großzügige Abfindungen, Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche sowie Mittel für Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen vor.

Über die Anvis Gruppe

Die Anvis Gruppe ist weltweit aktiv. Ob Motor-, Getriebe- und Fahrwerkslager oder Auspuffaufhängungen und Schwingungstilger, im gesamten Auto sind Teile von Anvis verbaut. Hauptsparte ist die Entwicklung von Antivibrationssystemen, also Systeme zur Entkopplung von schwingenden Teilen in Fahrzeugen. An weltweit 13 Standorten erzielt die Gruppe einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller wie zum Beispiel VW, BMW, Mercedes, Nissan, Audi, Porsche, MAN und viele mehr. Die Kompetenz des Unternehmens fließt aber auch in anderen Branchen ein, beispielsweise der Bahn- und Luftfahrtindustrie. Im Jahr 2013 wurde die Anvis Gruppe von Tokai Rubber Industries (TRI) zu 100 Prozent übernommen. TRI ist weltweiter Marktführer im Segment der automobilen Schwingungstechnik.

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