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Die dritte Geburt

Steinau, 1. Oktober 2014. Heute tritt die Umbenennung des Anvis-Mutterkonzerns Tokai Rubber Industries in Sumitomo Riko Limited in Kraft. „Der Name Sumitomo steht weltweit für Innovation und Qualität“, erklärt Mitsuru Watanabe, Vice President Sumitomo Riko. Tetsu Matsui, Senior Managing Executive Officer Director, sieht in der Namensgebung die „dritte Geburt des Unternehmens“ seit der Gründung im Jahr 1929: „Mit der Übernahme von Anvis und DyTech im vergangenen Jahr hat eine neue Zeitrechnung begonnen.“ Sumitomo Riko ist Weltmarktführer im Bereich von schwingungstechnischen Komponenten und Anti-Vibrationssystemen und will diese Position weiter ausbauen. Bis 2020 soll der Umsatz des Konzerns von heute über 3,3 auf über 7 Milliarden Euro steigen. Die Anvis-Gruppe mit ihren weltweit 13 Standorten und als 100prozentige Tochter des Konzerns trägt dieses Wachstum mit und plant eine Verdopplung des heutigen Umsatzes auf über 600 Millionen Euro. „Wir investieren daher im Rahmen der weltweiten, strategischen Unternehmensentwicklung massiv in die Erweiterung der Kapazitäten und die Modernisierung vorhandener Produktionsstätten“, sagt Olaf Hahn, Geschäftsführer der Anvis-Gruppe.

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Sumitomo Riko erlebte seine Geburtsstunde im Jahr 1929. Das Unternehmen hieß damals Kamata Belt. Zunächst lag die Kompetenz in der Produktion von Förderbändern. 1937 wechselte der Name in Tokai Rubber Industries. „Das war die zweite Geburt unseres Unternehmens“, sagt Tetsu Matsui. „Wir entwickelten Produkte aus Gummi für den industriellen Einsatz sowie Hochdruckschläuche.“

Durch die jahrzehntelangen Erfahrungen in der Gummiverarbeitung und -mischung gelang mit Anti-Vibrationssystemen 1954 der Einstieg in den Automobilmarkt. In den folgenden Jahren wurde die Kompetenz in der Entkopplung von Metallteilen zur Reduktion von Geräuschen sowie Vibrationen konsequent ausgebaut. Darüber hinaus expandierte das Unternehmen in die Bereiche „IKT“, „Infrastruktur“, „Wohnumfeld“, „Medizin/Pflege und Gesundheit“ sowie „Umwelt und Energie“.

„2013 haben wir mit der Übernahme der Anvis Gruppe und der italienischen DyTech fluid technologies einen entscheidenden, strategischen Schritt unternommen, quasi eine dritte Geburt geschafft“, freut sich Matsui. Die Namensänderung in Sumitomo Riko schließt diesen Prozess nun ab. „Die Wortkombination setzt sich aus der global bekannten und vertrauten Marke des Hauptaktionärs „Sumitomo“ Electric Industries, Ltd. und dem japanischen Wort für Physik, Chemie und Technik „Riko“ zusammen, welches die Kernthemen im Leistungsportfolio widerspiegelt.

Auch Olaf Hahn sieht in der Umbenennung „einen Startschuss für die Expansion.“ Am Stammsitz in Steinau entsteht derzeit zum Beispiel ein neues Hauptquartier. „Darüber hinaus erweitern wir weltweit unsere Mitarbeiter- sowie Produktionskapazitäten.“ Basis dafür ist die konzernweit vereinbarte „Vision 2020“. Sie hat das Ziel, die Position als Weltmarktführer im Bereich der Antivibrationssysteme weiter auszubauen und die Fertigungsprozesse kontinuierlich zu optimieren.

Über die Anvis Gruppe

Ob Motor-, Getriebe- und Fahrwerkslager oder Auspuffaufhängungen und Schwingungstilger, im gesamten Auto sind Teile von Anvis verbaut. Hauptsparte ist die Entwicklung von Antivibrationssystemen, also Systeme zur Entkopplung von schwingenden Teilen in Fahrzeugen. An weltweit 13 Standorten erzielt die Gruppe einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller wie zum Beispiel die VW Gruppe, BMW, Mercedes, Renault-Nissan, oder General Motors. Die Kompetenz des Unternehmens fließt aber auch in andere Branchen ein, beispielsweise der Bahn- und Luftfahrtindustrie. Im Jahr 2013 wurde die Anvis Gruppe von Sumitomo Riko Company Limited (vormals Tokai Rubber Industries) zu 100 Prozent übernommen. Tokai ist weltweiter Marktführer im Segment der automobilen Schwingungstechnik.

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