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Silence. The most natural Type of Comfort.

Groß, hell und produktiv

Steinau, 2. September 2014. Mit dem neuen Stammsitz in Steinau setzt Anvis seinen Wachstumskurs fort. „Wir erweitern die Kapazitäten um gut 20 Prozent“, erklärt Olaf Hahn, Geschäftsführer der Anvis Gruppe, beim heutigen, ersten Spatenstich. Der Weltmarktführer im Bereich von schwingungstechnischen Komponenten und Vibrationssystemen verfolgt das ehrgeizige Ziel, den Umsatz der Anvis Gruppe bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln und braucht dafür mehr Raum. „Als Mutterkonzern stehen wir voll und ganz hinter dieser nachhaltigen Strategie“, erklärt Mitsuru Watanabe, Vice President Tokai Rubber Industries (TRI). Tetsu Matsui, Senior Managing Executive Officer Director TRI, sieht in dem Neubau in Steinau ebenfalls „einen bedeutenden Schritt auf dem Wachstumspfad.“ Eine solche Investition in den Standort ist aber nicht nur für das Unternehmen von zentraler Bedeutung. „Für uns hier vor Ort liefert Anvis einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Steinau“, weiß Bürgermeister Malte Jörg Uffeln. Die Stadt unterstützte bereits bei den Aushubarbeiten und wird auch den Neubau proaktiv begleiten. Uffeln freut sich, dass in seiner verkehrsgünstig an der A66 gelegenen Gemeinde neue Arbeitsplätze entstehen.

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Auf einer Grundfläche von 2.650 Quadratmetern entsteht direkt gegenüber dem bisherigen Sitz ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude. „Wir platzen aus allen Nähten und brauchen mehr Fläche“, klagt Hahn. Derzeit stehen auf dem Werksgelände 17 Container, die provisorisch zu Büros umfunktioniert wurden. „Bis Mitte kommenden Jahres wollen wir noch über 30 Mitarbeiter einstellen.“ Das neue Gebäude bietet dann 125 Mitarbeitern aus insgesamt 20 Nationen modernen Arbeitsraum.

„Das Konzept trägt allen Anforderungen an Architektur, Energieeffizienz, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit Rechnung“, erklärt Carsten Hense, Mitglied der Geschäftsleitung Goldbeck Süd GmbH. Die Büroräume sind großzügig und hell angelegt, die durch große Fenster und Glastüren mit Tageslicht durchflutet werden. Offene, freie Kommunikationsinseln bieten Gelegenheit „auf dem kurzen“ Dienstweg Informationen auszutauschen. Innovativ ist auch die Konzeption der Kommunikationstechnik. Das Gebäude lässt ein komplett papierloses Arbeiten zu. Eine eigens eingerichtet Activity-Area ermöglicht es den Mitarbeitern, Pausen aktiv zu gestalten und zu entspannen.

Darüber hinaus entstehen durch eine sensorgesteuerte Einzelarbeitsplatzbeleuchtung, eine optimierte Raumakustik und den patentierten Heiz- und Kühlfußboden moderne Arbeitsplätze mit Wohlfühlcharakter. Für die Mitarbeiter ändert sich zudem die Verpflegungssituation durch das teilöffentliche Betriebsrestaurant mit Außenterrasse, in dem täglich komplett frisch zu bereitetes Essen angeboten wird. „Wir schaffen damit alle Voraussetzungen, die Herausforderungen der Zukunft effizient anzugehen“, so Hahn.

Als TRI 2013 die Anvis Gruppe vollständig übernahm, erfolgte dies bereits mit einer Vision, die führende Rolle des Spezialisten für Antivibrationssysteme weiter auszubauen. „Wir werden dazu global Synergien nutzen, aber auch Kapazitäten ausbauen und modernisieren“, beschreibt Tetsu Matsui das klare Bekenntnis zum Wachstumspfad. „Gemeinsam mit der italienischen DyTech, die ebenfalls von TRI übernommen wurde, verfügen wir über ein exzellentes Portfolio nicht nur in der Automobilzulieferbranche.“

Olaf Hahn sieht im Anschluss an den Konzern auch den „Zugang zu echten Innovationen wie etwa regelbare Motorlager“ als strategischen Vorteil. „In Steinau erweitern wir zudem die Möglichkeiten durch ein modernes Entwicklungs- und Testzentrum.“ Die hier gewonnen Ergebnisse und das Know-how nutzt der gesamten Gruppe an ihren weltweit 13 Standorten.

Über die Anvis Gruppe

Ob Motor-, Getriebe- und Fahrwerkslager oder Auspuffaufhängungen und Schwingungstilger, im gesamten Auto sind Teile von Anvis verbaut. Hauptsparte ist die Entwicklung von Antivibrationssystemen, also Systeme zur Entkopplung von schwingenden Teilen in Fahrzeugen. An weltweit 13 Standorten erzielt die Gruppe einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller wie zum Beispiel die VW Gruppe, BMW, Mercedes, Renault-Nissan, oder General Motors. Die Kompetenz des Unternehmens fließt aber auch in andere Branchen ein, beispielsweise der Bahn- und Luftfahrtindustrie. Im Jahr 2013 wurde die Anvis Gruppe von Tokai Rubber Industries (ab 1. Oktober 2014 Sumitomo Riko Company Limited) zu 100 Prozent übernommen. Tokai ist weltweiter Marktführer im Segment der automobilen Schwingungstechnik.

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