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Silence. The most natural Type of Comfort.

Behauptung in schwierigem Marktumfeld

Togliatti, 28. August 2014. Ungeachtet des weiter schwierigen Marktumfeldes setzt der Spezialist für Antivibrationssysteme Anvis seinen Wachstumskurs in Russland fort. Basis dafür ist die Strategie, die gesamte Produktion sowie den Bezug von Rohstoffen vollständig lokal abzuwickeln. Neben den eigenen Lokalisierungsaktivitäten und einer kontinuierlichen Optimierung der betrieblichen Prozesse engagiert sich Anvis auch in der Arbeitsgruppe „Zuliefercluster Russland“ des VDA, in der OEM Lieferanten Know-how und Marktaktivitäten bündeln. Mit der Übernahme durch Tokai Rubber Industries (TRI) im Jahr 2013 ist Anvis Weltmarktführer für Antivibrationssysteme geworden. Know-how und Technologien kommen dabei dem russischen Markt zu Gute. Ergänzt wird das Portfolio durch Dytech in Italien, ein weiteres Unternehmen der TRI Gruppe. Das italienische Unternehmen gründete bereits 2005 mit Metall-Kabelnaya Produktsiay das Joint Venture Cisc Dyform und produziert seitdem in Togliatti Kraftstoffleitungen aus Kunststoff sowie Leitungen für hydraulische Servolenkungen. Auf der Interauto 2014 in Moskau präsentieren Anvis und Cisc Dyform am Stand 737 in Halle 4 nun erstmals gemeinsam ihr Portfolio für den russischen Markt.

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Seit Gründung im Jahr 2008 und Beginn der Produktion im Jahr 2010 stellt das Anvis-Werk in Togliatti Motorlagersysteme, Tilger und Chassiskomponenten auf internationalem Funktions- und Qualitätsniveau her. Die mehr als 100-jährige Erfahrung in der Gummiindustrie und die Expertise in der Produktion von Chassis-Komponenten sind dabei Kernstücke des Know-hows der Anvis Gruppe. Zu den Kunden von Anvis Russland zählen zum Beispiel die russischen Hersteller Avtovaz und GAZ.

Mit heute fast 100 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund zehn Millionen Euro hat sich Anvis Russland vor Ort etabliert. Dieser Umsatz wird ausschließlich mit Produkten erzielt, die lokal hergestellt und abgenommen werden. Neben der Produktion betreibt Anvis Russland ein eigenes Entwicklungszentrum. Unter Leitung des lokalen Projektmanagement erfolgt so der gesamte Produktentstehungsprozess vor Ort. Durch eine kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse ist Anvis Russland inzwischen hinsichtlich Qualität und Produktivität auf dem Niveau angestammter Anvis Produktionsstätten. „Darüber hinaus investieren wir in eine nachhaltige Ausbildung der Mitarbeiter sowie einer Qualifizierung unserer Lieferanten“, erklärt Olaf Hahn, CEO der Anvis Gruppe. Um das übliche Anvis-Qualitätsniveau zu gewährleisten, absolvierten die Mitarbeiter im Hauptquartier in Steinau nahe Frankfurt umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen sowie Trainings on the job.

Passende Synergien

Durch TRI gewinnt Anvis nicht nur an Grüße, sondern kann auf weltweite Kapazitäten in der Forschung sowie in der Produktentwicklung zugreifen. „Wir nutzen den Zugang zu echten Innovationen wie zum Beispiel adaptive Motorlagerungen“, freut sich Hahn. Diese Synergien fließen auch in die Produkte von Anvis Russland ein.

Das Portfolio wird ideal durch den Spezialisten für Polyamid-Schlauchleitungen für die Autoindustrie ergänzt. Auf einer Fläche von 2.800 Quadratmeter produzieren über 174 Mitarbeiter für Kunden wie GAZ, Renault und Avtovaz Leitungen für hydraulische Servolenkungen und Kraftstoffleitungssystems, die technologisch den Anforderungen des Euro-4-Standards entsprechen. Das Unternehmen aus Togliatti nutzt dabei das Know-how sowie einzelne Komponenten der italienischen Mutter Dytech, die weltweit führender Anbieter dynamische Schlauchsysteme ist.

Gemeinsam in Moskau

Anvis Russland und Cisc Dyform arbeiten bereits im Vertriebsprozess eng zusammen und werden auch in anderen Bereichen näher zusammenrücken. So treten beide nun auf der Interauto zum ersten Mal gemeinsam auf, um ihr Leistungsspektrum zu präsentieren, Kundenkontakte zu pflegen und zu vertiefen, neue Kontakte zu schließen sowie Zulieferern zu begegnen. Als zentraler Ort für ein fachliches Networking ist die Moskauer Messe mittlerweile ein fester Bestandteil in der Öffentlichkeitsarbeit von Anvis Russland geworden.

Über die Anvis Gruppe

Ob Motor-, Getriebe- und Fahrwerkslager oder Auspuffaufhängungen und Schwingungstilger, im gesamten Auto sind Teile von Anvis verbaut. Hauptsparte ist die Entwicklung von Antivibrationssystemen, also Systeme zur Entkopplung von schwingenden Teilen in Fahrzeugen. An weltweit 13 Standorten erzielt die Gruppe einen Umsatz von über 300 Millionen Euro. Zu den Kunden gehören vor allem führende Automobilhersteller wie zum Beispiel die VW Gruppe, BMW, Mercedes, Renault-Nissan, oder General Motors. Die Kompetenz des Unternehmens fließt aber auch in andere Branchen ein, beispielsweise der Bahn- und Luftfahrtindustrie. Im Jahr 2013 wurde die Anvis Gruppe von Tokai Rubber Industries (ab 1. Oktober 2014 Sumitomo Riko Company Limited) zu 100 Prozent übernommen. Tokai ist weltweiter Marktführer im Segment der automobilen Schwingungstechnik.

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